2. Mannschaft 2013/14

27.04.2014 Letzter Spieltag: Doch noch abgestiegen

Lange Zeit sah es gut aus für Raunheim 2. Wir hatten 4 Punkte Vorsprung und es selbst in der Hand für den Verbleib in der MTS zu sorgen. Dann verlor unsere Erste völlig überraschend bei Hofheim 3 und wir hatten vor dem letzten Spieltag nur noch zwei Punkte Vorsprung. Aber wir waren ja gut in Form, schlugen zuletzt Hofheim 3 und selbst in Bad Soden wäre eine Überraschung möglich gewesen. Da sollte doch eigentlich ein ausreichendes Unentschieden gegen Ffm-Griesheim möglich sein.

Aber es kam anders und knüppeldick. Nur Bernd Kronenburg an Brett 2 und Bernd Donner an Brett 7 konnten ihre Partien gewinnen. Die anderen Bretter gingen sämtlich verloren. Da Hofheim 3 wie erwartet beim Tabellenletzten Ffm-West 2 gewann und Hattersheim den Verbleib in der Landesliga verfehlte, steigen wir doch noch ab. Zu Beginn der Saison war der Abstieg durchaus wahrscheinlich und man hat damit gerechnet. Aber es is mehr als ärgerlich, wie die letzten beiden Spieltage gelaufen sind und wir den Klassenerhalt nicht geschafft haben.

 

Roland Schmidt

30.03.2014 Achter Spieltag: Achtungserfolg in Bad Soden

Mit einer knappen 3,0:5,0 Niederlage bei Aufstiegskandidat Bad Soden 1 erreichte Raunheim 2 einen Achtungserfolg. Mit kompletter Besetzung und etwas Glück wäre durchaus mehr drin gewesen.

Kasra half wieder mal in der Ersten aus. Gerd war im Urlaub. Simon rückte an Brett 8 nach, Brett 4 blieb aber so leider unbesetzt. Wir lagen also nach einer Stunde mit 0:1 zurück.

Es sollte an diesem Tage keine Unentschieden geben. 5 Partien gingen verloren. Erik an Brett 7 hatte im Mittelspiel sogar einen Bauern mehr und durchaus Gewinnchancen. Seinem Gegner gelang es allerdings einen gefährlichen Freibauern zu bilden, der nicht mehr aufzuhalten war. Auch bei Bernds Partie an Brett 1 schien es durchaus gute Angriffschancen auf der h-Linie zu geben. Genaueres wird die Analyse ergeben. Er verlor aber anstattdessen seinen Springer und die Partie.

Schöne Gewinnpartien spielten Heiko, Martin und Simon an den Brettern 3, 5 und 8. Letzten Endes verlor man aber halt doch, wenn auch viel knapper als erwartet.

Jetzt gilt es am letzten Spieltag gegen Ffm-Griesheim den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen.

 

Roland Schmidt

 

09.03.2014 Siebter Spieltag: Wichtiger Sieg für den Klassenerhalt

Unsere Gäste aus Hofheim 3 traten bei uns zum wichtigen Abstiegsduell an. Wir mussten auf Bernd verzichten, der in der Ersten aushalf. Joshua Auth ersetzte ihn an Brett 8 und sorgte nach knapp 3 Stunden für die erste Überraschung. Er gewann gegen seinen 500 DWZ-Punkte stärkeren Gegner und es stand 1:0 für uns.

Matthias an Brett 1 wollte da nicht nachstehen und gewann kurze Zeit später zum zweiten Mal in dieser Saison gegen einen Gegner mit mehr als 1900 DWZ. Das war der zweite Sieg, mit dem man am heutigen Tage nicht unbedingt rechnen konnte. 2:0 für uns.

Da dachte sich unser ältester Schachfreund Erik, was der Nachwuchs kann, kann ich schon lange. Am Brett 6 sorgte er für die beruhigende 3:0 Führung.

Die „Ruhe“ dauerte nicht lange, denn Kasra und Gerd an den Brettern 2 und 3 verloren ihre Partien. Es stand nur noch 3:2.

Da Heiko an Brett 4 Vorteil und Martin an Brett 5 mit Schwarz zumindest eine ausgeglichene Partie hatte, konnte ich in meiner remis-trächtigen Partie Remis anbieten. Trotz des Rückstands nahm mein Gegner an. 3,5:2,5 für uns.

Heiko musste seine Dame hergeben, erhielt dafür nur Turm und Läufer aber sehr gute Angriffschancen. Diese Chance nutzte er geschickt und sorgte für die uneinholbare 4,5:2,5 Führung.

Martins Gegner vermied Figurentausch, um sichere Remis-Varianten zu vermeiden. Seine Mannschaft lag halt die ganze zurück und er musste „irgendwie“ auf Gewinn spielen. Das Match war entschieden, aber in der Partie war mittlerweile ein Endspiel mit jeweils zwei Türmen auf beiden Seiten und Mehrbauer für Martin entstanden. Diesen minimalen Vorteil spielte Martin gekonnt aus und sorgte mit dem 5. Sieg des Tages für den Endstand von 5,5:2,5.

Der achte Tabellenplatz sollte somit sicher sein. Es könnte aber eventuell drei Absteiger geben, je nach Anzahl der Absteiger an MTS-Mannschaften aus der Landesliga. Am nächsten Spieltag bei Bad Soden müssen wir uns so gut wie möglich verkaufen. Aber gegen Ffm-Griesheim am letzten Spieltag gilt es, noch mal zu punkten.

 

Roland Schmidt

02.02.2014 Sechster Spieltag: Deutliches 1,5:6,5 in Höchst

Wir mussten leider auf zwei Stammspieler verzichten. Kasra konnte nicht dabei sein und Erik musste in der Ersten aushelfen. Simon rückte an Brett 8 nach, Brett 4 blieb unbesetzt. So lagen wir gleich mit 0:1 zurück.

Simon konnte seine Partie gewinnen und Martin an Brett 5 hielt Remis. Das war's aber auch schon. Die anderen Bretter gingen verloren. In der einen oder anderen Partie war sicherlich mehr möglich, insbesondere in meiner, aber es sollte nicht sein.

So kommt es jetzt am nächsten Spieltag gegen Hofheim 3 zum direkten Duell zweier Abstiegskandidaten.


Roland Schmidt

14.01.2014 Fünfter Spieltag: Niederlage gegen Groß-Gerau 3,5:4,5

Gegen Groß-Gerau gelang es leider nicht wie erhofft weitere Punkte für den Nichtabstieg zu sammeln. Nach vorübergehender 2:0 Führung gab es am Ende eine knappe Niederlage.

Über die Partien an den anderen sieben Brettern kann ich leider nichts berichten, denn ich war zu sehr mit meiner 5-Stunden Partie "beschäftigt". Jedenfalls müssen unsere "Youngster" Matthias und Kasra sehr gute Partien mit Schwarz abgeliefert haben und brachten Raunheim 2 nach ca. 3 Stunden an den Brettern 1 und 3 mit 2:0 in Führung.

Danach ging es aber Schlag auf Schlag. Gerd, Martin und Erik verloren Ihre Partien. Spielstand 2:3. Bernds Gegner an Brett 2 schaltete - warum auch immer - sein Handy ein und verlor so die Partie. Heiko rettete sich in einer eher auf Verlust stehenden Partie doch noch ins Remis.

Mein Gegner schob mich im Laufe der Partie mehr und mehr zu. Ich hatte aber meines Erachtens die ganze Zeit Remis-Chancen. Gegen Ende der ersten 40. Züge kam ich aber mal wieder in Zeitnot (noch ca. 3 Minuten für 10 Züge), in der ich eine Figur einstellte und davor nur einen Bauern erhielt. Die Partie war eigentlich entschieden. Ich hoffte aber noch auf ein paar Schwindelchancen, weil ich mit König, Turm und Springer auf seinen freistehenden König auf der Grundlinie zulaufen konnte. Seine beiden Springer standen noch abseits am Damenflügel. Mit einem hübschen Turm-Opfer mit Schach zwang er aber meinen Monarchen in eine Springer-Schachgabel mit Gewinn meines Turms. Das war's.

Es gilt jetzt gegen andere, wenn auch auf dem Papier stärkere Gegner, weitere Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

 

Roland Schmidt