1. Mannschaft

18.02.2018 Siebter Spieltag: Keine Chance in Eschborn

In Eschborn gab es eine nicht unerwartete Niederlage. Mit 1,5:6,5 fiel sie allerdings sehr deutlich aus. Die Hoffnungen auf eine Überraschung schwanden ziemlich schnell. In einigen Partien war vielleicht mehr drin, gingen aber letztlich auch verloren.

Nur Erik an Brett 8 konnte seine Partie gewinnen. Gerd an Brett 6 erreichte ein Remis.

In den letzten beiden Partien gegen Hofheim 4 (vorlegt auf 04.03.2018) und bei Bad Soden 2 müssen jetzt die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt geholt werden.

Roland Schmidt

28.01.2018 Sechster Spieltag: Rückschlag im Abstiegskampf

Im wichtigen Abstiegsduell gegen Groß-Gerau 1 fehlten uns Kasra und Matthias (Zwack). Thomas und Erik ersetzten sie und spielten an den Brettern 7 und 8.

Zu Beginn blieben drei Bretter auf Groß-Gerauer Seite leer. Nach gut 10 Minuten tauchten aber noch zwei Gastspieler auf und so gewann nur noch Bernd kampflos an Brett 6.

Thomas hatte Ex-Raunheimer Andreas Bonsen sich gegenüber sitzen. Auch Erik hatte mit Norbert Ahrends einen noch bekannten Ex-Raunheimer als Gegenspieler. Beide Partien gingen leider verloren.

Gerd gewann souverän seine Partie an Brett 5. Matze, Martin und ich verloren aber unsere Partien, so dass die aus Raunheimer Sicht beste Partie des Tages nichts mehr nutzte. Heinz-Gerhard besiegte seiner Gegner in einer spannenden und sehr guten Partie und sorgte für den 3,0:5,0 Endstand.

Entscheidend im Kampf gegen den Abstieg werden jetzt die Partien gegen Hofheim 4 und Bad Soden 2 sein. Am nächsten Spieltag gilt es aber erst mal beim Aufstiegskandidaten Eschborn zu bestehen.

Roland Schmidt

14.01.2018 Fünfter Spieltag: Raunheim 1 beinahe mit Remis beim Tabellenführer

Raunheim 1 verlor beim Tabellenführer Hattersheim 1 mit 3,0:5,0. Ein Remis war durchaus möglich, denn an einigen Brettern war mehr drin.

Matthias (Hanak) an Brett 2 beendete als Erster seine Partie. Man einigte sich auf Remis. Wie die Analyse zeigte, übersah Matze leider nach 10 Zügen den Gewinnzug. Wenn die eigene Dame angegriffen ist, sucht man halt oft nur Verteidigungszüge anstatt auch eigene Gewinnzüge.

Heinz-Gerhard an Brett 1 und ich an Brett 4 verloren leider unsere Partien und das Match schien seinen erwarteten Verlauf zu nehmen. Aber an dem Brettern 5 bis 8 stand Raunheim 2 zumindest phasenweise sehr gut.

Matthias (Zwack) an Brett 3 spielte als nächstes Remis und hätte vermutlich in der kritischen Phase der Partie durch Zugumstellung in Vorteil kommen können. Schade.

Martin (Köcher) an Brett 5 spielte wieder mal eine seiner klassischen Angriffspartien. Mit Figurenopfer spielte er voll auf "Attacke". Sein Gegner hatte materialseitig klaren Vorteil, aber sein Turm und Springer am Damenflügel spielten überhaupt nicht mit. So bot er Remis an, was Martin zu Recht ablehnte. Wenige Züge später gab der Hattersheimer auf.

Erik an Brett 7 hatte nach gut drei Stunden eine Leichtfigur für zwei Bauern gewonnen. Ein Sieg war vermutlich möglich. Leider übersah Erik einen Königsangriff seines Gegners mit Dame und Turm über die 4. Reihe und verlor.

Bernd war nicht glücklich an diesem Spieltag an Brett 6 ausnahmsweise mal mit Schwarz spielen zu müssen. Aber er machte das Beste daraus. Er erzielte klaren Materialvorteil. Sein Gegner überlegte lange und hoffte noch auf Dauerschach gegen Bernds ziemlich frei stehenden König. Bernd wehrte diese Versuche aber souverän ab und gewann seine Partie.

Hin und her ging es wohl an Brett 8, so weit ich das mitbekommen habe. Letzten Endes gewann aber der Hochheimer gegen Elias und holte den entscheidenden Punkt zum 5,0:3,0 Endstand für Hattersheim.

So steht die Erste am Ende wieder mit leeren Händen da. Wohl schon zum dritten Mal in dieser Saison wurde unnötigerweise verloren. Am nächsten Spieltag Zuhause gegen Groß-Gerau muss jetzt gepunktet werden.

Roland Schmidt

04.12.2017 Vierter Spieltag: Wichtiger Sieg im Abstiegsduell gegen Kelsterbach 1

Es begann vielversprechend. Kasra an Brett 2 spielte Remis und unser Vereinsvorsitzender Martin siegte an Brett 6. Als dannn auch noch Gerd an Brett 7 gewann, lagen wir mit 2,5:0,5 in Führung.

Ich vergab dann durch einen schweren Patzer an Brett 5 ein ziemlich sicheres Remis. Spielstand nur 2,5:1,5.

Zu der Zeit stand aber Matthias (Zwack) an Brett 4 schon auf Gewinn, bei Matze am Spitzenbrett sah es nach einem sicheren Remis aus,  Bernd an Brett 8 stand etwas schlechter und Heinz-Gerhard an Brett 3 versuchte seine Partie zu gewinnen.

Matthias (Zwack) brachte eine von ihm klasse geführte Partie sicher nach Hause. 3,5:1,5. Die noch restlichten Partien entwickelten sich dann aber anders, als sie kurz zuvor noch aussahen.

Matze kam unter Druck, Heinz-Gerhard musste den Gewinn vergessen und nachdem er das Läuferopfer zum Remis übersah, stand er sogar auf verlorenem Posten.

Als auch Matze die Remisvariante auslies, hing plötzlich alles an Bernd. Sein Gegner agierte in der Zeitnotphase unglücklich, Bernd zerlegte seine Stellung und stellte den Mannschaftssieg sicher. Es stand 4,5:1,5 und somit waren die letztlich unnötigen Niederlagen von Heinz-Gerhard und Matze aus Mannschaftssicht nicht mehr entscheidend.

Roland Schmidt

19.11.2017 Dritter Spieltag: 3,0:5,0 bei Hofheim 3

Bei Hofheim 3 gab es die zweite unnötige Niederlage in Folge. Die Erste verlor knapp mit 3,0:5,0. So steht sie jetzt nach drei Spieltagen nur mit einem Sieg und zwei Mannschaftspunkten auf Platz 8 der Main-Taunus-Liga, punktgleich mit Bad Soden 2 und Hofheim 4.

Kasra hatte abgesagt und wie am bereits am 1. Spieltag rutschte Erik aus der Zweiten nach oben. Es begann aber noch schlechter als gedacht, weil Heinz Gerhard krankheitsbedingt auch noch kurzfristig ausfiel. So blieb Brett 1 von unserer Seite unbesetzt. Auf Hofheimer Seite blieb als "Ausgleich" Brett 3 leer. Matthias (Zwack) hatte also schnell Feierabend und es stand 1:1.

Bernd an Brett 7 hatte überraschenderweise Dr. Zunker mit DWZ 1969 sich gegenüber sitzen und verlor leider schnell. Gerd an Brett 6 patzte früh in der Eröffnung und verlor ebenso. Bei Gerds Partie war sicherlich mehr möglich. So stand es aber schon 1:3.

Martin an Brett 5 stand wahrscheinlich auf Gewinn, verlor aber seinen Mehrbauern und musste das Remis annehmen. Der nächste verpasste halbe Punkt. Mein Gegner an Brett 4 verpasste in der Eröffnung ein oder zwei bessere Züge und ich konnte die Partie im Mittelspiel mit Schwarz ausgeglichen halten. Gegen Ende tauschte Weiß überraschenderweise oft ab und ich hatte sogar einen kleinen Mattangriff auf dem Brett. Diesen konnte Weiß aber leicht abwehren. Ebenfalls Remis und Spielstand 2:4.

Unser Vereinsmeister Erik gewann sicher an Brett 8. Zwei Züge vor dem Matt notierte er bereits die restlichen, zwingenden Züge, ohne sie gezogen zu haben. Auch sein Gegner sah natürlich das Matt und ließ es sich nicht mehr zeigen. Spielstand nur noch 3:4.

Jetzt musste also Matthias (Hanak) an Brett 2 gewinnen. Mit einem Mehrbauern schien das auch möglich, wie die abendliche Analyse zeigte. Er fand aber in leichter Zeitnot die Gewinnzüge leider nicht und so entschied der Freibauer seines Gegners die Partie und das Match. Endstand 3:5.

Jetzt müssen wir halt im nächsten Heimspiel gegen Kelsterbach versuchen, die nächsten Punkte zu holen.

Roland Schmidt