2. Mannschaft 2018/19

07.04.2019 Achter Spieltag: Eschborn 2 - Raunheim 2 3,0 : 5,0

In Eschborn kam es zu einem bis zum Schluss spannenden Abstiegsduell mit zum Glück positivem Ausgang für die Zweite.

Wir mussten Simon (Faber) ersetzen. Für ihn spielte Johannes am Brett 8. Sein Gegner kam aber nicht. Wir führten nach einer Stunde mit 1:0.

Heiko und ich hatten aber einer sehr gebrauchten Tag erwischt. Beide Partien wurde durch grobe Fehler entschieden. Eschborn ging mit 2:1 in Führung.

An Brett 1 ergab sich bei Bernd eine sehr spannende Stellung, der Ausgang war völlig ungewiss. Gerd an Brett 2 hatte einen Bauern gewonnen, da sah es nicht schlecht aus. Thomas hatte sich einen Minusbauern eingehandelt und kämpfte um das Remis. Elias hatte auch einen Bauern mehr, aber die Remis-Breite war noch nicht überschritten. Kasra hatte eine klar bessere Stellung erreicht.

Bernd konnte dann das Spitzenbrett für sich entscheiden und sorgte für den Ausgleich. Gerd hatte mittlerweile einen zweiten Bauern gewonnen und Kasra stand klar auf Gewinn. Es sah langsam aber sicher immer besser für uns aus.

Thomas konnte das Remis retten. Elias vergab einen durchaus möglichen Gewinn durch 3-malige Stellungswiederholung. Es stand 3:3.

Gerd und abschließend Kasra brachten ihre Partien sicher und souverän nach Hause. Endstand 5:3.

Mit dem wichtigen Sieg beim Mitabstiegskandidaten konnte die Zweite sich auf Nichtabstiegsplatz 7 verbessern. Der Klassenerhalt ist aber noch nicht geschafft. Ab Platz 5 kann theoretisch noch jeder absteigen. Der letzte Spieltag wird sehr spannend. Nur mit einem Sieg gegen Hofheim 4 kann die Zweite den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. Selbst ein 4:4 könnte möglicherweise nicht reichen.

Roland Schmidt

10.03.2019 Siebter Spieltag: Zweiter Saisonsieg im Abstiegskampf

Im Abstiegskampf gelang der Zweiten der erhoffte und notwendige Sieg gegen Mitabstiegskandidat Hochheim.

Das Match war lange umkämpft, am Ende stand aber ein sicherlich verdienter 5:3 Erfolg und der zweite Saisonsieg fest.

Alle weißen Bretter wurden gewonnen. Bernd, Thomas, Heiko und Christopher fuhren einen ganzen Punkt ein. Gerd an Brett 1 erreichte in einer starken Partie gegen DWZ 2065 ein überraschendes Remis. Eine weiteren halben Punkt konnte ich an Brett 3 verbuchen.

Das nächste Match bei Eschborn muss auch gewonnen werden. Dann könnte man am letzten Spieltag relativ entspannt nach Hofheim 4 fahren.

Roland Schmidt

17.02.2019 Sechster Spieltag: 0,0:8,0 Wertung gegen Eppstein 2

Raunheim 2 konnte bei Eppstein 2 nicht antreten. Erstmalig seit vielen Jahren bekamen wir keine Mannschaft zusammen. Aufgrund zu vieler Absagen und die Abgabe von drei Spielern an die Erste blieben für die Zweite nur noch drei Spieler übrig. Die Mindestanzahl ist aber 4, um antreten zu können. Das Spiel wurde abgesagt und mit 0,0:8,0 gewertet.

In den nächsten beiden Spielen müssen zwei Siege her, um die rote Laterne wieder abzugeben und den Abstieg zu vermeiden.

Roland Schmidt

03.02.2019 Fünfter Spieltag: 2,5:5,5 Niederlage gegen Spfr. Taunus

Raunheim 2 erlebte leider die nächste Pleite. Nur mit sieben Spielern antretend verlor man das Duell gegen die Sportfreunde Taunus deutlich mit 2,5:5,5.

An den vorderen Brettern war nichts zu holen für die Zweite. Nur Bernd an Brett 2 konnte Remis spielen.

Immerhin konnten Simon (Faber) und Ersatzmann Zoran an den Brettern 7 und 8 jeweils einen vollen Punkt einfahren.

In den nächsten Spielen muss unbedingt gepunktet werden, was aber beim nächsten Gegner Eppstein 2 mehr als schwer wird..

Roland Schmidt

09.12.2018 Vierter Spieltag: Endlich der erste Sieg

Nach drei Niederlagen, von denen zwei durchaus vermeidbar waren, fuhr Raunheim 2 endlich den ersten Sieg ein. Bei Kelkheim 2 wurde souverän mit 6,5:1,5 gewonnen.

Wir konnten fast komplett antreten. Nur Kasra fiel kurzfristig aus und wurde durch Johannes ersetzt. Unser Gegner konnte Brett 4 nicht besetzen. Ich hatte somit "frei" und wir lagen schon mal 1:0 in Führung.

Die meisten Partien verliefen die erste Stunde recht ausgeglichen. Heiko konnte dann an Brett 5 schnell die Qualität gewinnen. Thomas an Brett 3 unterlief ein "Fingerfehler" in der Eröffnung und handelte sich einen Minus-Bauern ein.

Am Brett 8 wurde sehr schnell gespielt und es entstand ein sehr remis-trächtiges Turm-Endspiel mit vier Bauern auf jeder Seite. Als ich das nächste Mal schaute, hatte Johannes plötzlich ein gewonnenes Endspiel mit Turm und Bauer gegen Turm auf dem Brett, was er sicher nach Hause brachte. Kurze Zeit später hatte auch Heiko seinen Qualitätsvorteil in einen souveränen Gewinn verwandelt. Es stand bereits 3:0 für uns.

Das schien den meisten Raunheimern Sicherheit zu geben - allen außer Bernd. Er kesselte selbst seinen Turm und Läufer auf dem Damenflügel ein. Beide spielten nicht mit. Und gerade als er sich aus dieser misslichen Lage zu befreien schien, patzte er. Kelkheim holte seinen einzigen Sieg an diesem Tag, nur noch 3:1.

Am Brett 4 kämpfte Thomas gegen starke 1812 DWZ um das Remis. Sein Gegner glaubte bei nur noch einem weißfeldrigen Läufer auf beiden Seiten mit vier bzw. drei Bauern, den Mehrbauern zurückgeben zu können, um den Läufer zu fangen. Das war allerdings nicht der Fall und Thomas konnte das Remis-Angebot seines Gegners annehmen. Spielstand 3,5:1,5.

An Brett 6 hatte wohl keiner so richtig Lust zu rochieren, so dass große Spannung auf dem Brett herrschte. Elias startete eine Bauernlawine am Königsflügel. Der weiße Sc3 war von Elias schwarzem Lb4 lange gefesselt und Elias gewann einen Bauern. Zwischendurch verspielte er fast seinen Vorteil, um am Ende doch zu gewinnen und den Mannschaftssieg sicherzustellen.

Die größte Überraschung lieferte Gerd an Brett 2 gegen den mit 1818 DWZ stärksten Gegenspieler an diesem Tag. Lange Zeit war die Partie ausgeglichen. Beide Seiten lavierten geschickt und suchten ihren Vorteil. Gerd hatte aufgrund der zwischenzeitlichen Führung von 3,5:1,5 schon mal Remis angeboten, was der Gegner bei diesem Spielstand natürlich ablehnte und kurz danach mit g4 auf Gewinn spielte. Gerd fesselte mit seinem Läufer den Tf3 und erreichte Materialvorteil. Er musste noch einige Schachgebote abwehren und fand einen sicheren Platz für seinen König auf h5. Sein Gegner gab daraufhin auf.

Unser Weltmeister Simon spielte die längste Partie des Tages. Im Mittelspiel gewann er zwei Bauern, musste allerdings einen nicht ungefährlichen Königsangriff abwehren und einen Bauern zurückgeben. Aber nach gut fünf Stunden war auch dieses Brett gewonnen.

Endlich hat die Zweite mal ihre Spielstärke gezeigt und einen wichtigen Sieg eingefahren. So kann es weitergehen.

Roland Schmidt